Mittwoch, 28. Dezember 2011

Verjährung läuft ab


Die Verjährungsfrist für Falschberatung bis 2002 läuft am 31.12.2011 ab. Ansprüche verjähren nach 10  Jahren. Wer von seiner Bank oder einem Finanzberater beraten wurde in Immobilienfonds oder andere Kapitalanlagen anzulegen, die sich als risikoreich herausgestellt haben, sollte jetzt handeln.

Die Einleitung eines Güteverfahrens hemmt die Verjährung und kann außerdem zu einer gütlichen Einigung führen.

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ANTRAG AUF EINLEITUNG DES GÜTEVERFAHRENS




Die annerkannte Gütestelle bietet Ihnen:
  • außergerichtliche Streitklärung
  • schnelle Einigungsmöglichkeit
  • hohe Erfolgsquote
  • Erhalt wichtiger Geschäftsbeziehungen
  • ohne Öffentlichkeit / Verschwiegenheit
  • Zufriedenheit bei allen Parteien
  • kostengünstige Konfliktbeilegung
  • Hemmung der Verjährung bei Anrufung

Montag, 25. Oktober 2010

Vortrag: Mobbing am Arbeitsplatz - Gespräche und Rechte am 5.11.2010 um 19 Uhr

Im Rahmen unserer Expert-In Reihe laden wir alle herzlich zu unserem letzten Vortrag in diesem Jahr ein.
" Mobbing am Arbeitsplatz-Gespräche und Rechte"

am Freitag, den 05.11.2010
um 19:00 Uhr
in der Ideenwerkstatt Mosbach (Wasemweg 5)
Die beiden RechtsanwältinnenSabine Philipp-Raquét und Christin Dietz-Roth zeigen an diesem Abend auf, was Mobbing ist, wer davon betroffen sein kann und wie man mit dem Thema Mobbing umgehen sollte.

Sowohl für Arbeitnehmer als auch für Personaler oder Unternehmer wird dargelegt, wie man das Problem Mobbing bereits frühzeitig auffängt, konstruktiv behandelt und Lösungen erarbeitet, mit den alle Betroffenen und Beteiligten zufrieden sein können.

RAin Sabine Philipp-Raquét wird dabei die rechtliche Seite beleuchten, über ihre zahlreichen Erfahrungen berichten und auf aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich hinweisen. Mediatorin & RAin Christin Dietz-Roth wird hingegen aufzeigen, welche Lösungsmöglichkeiten im Umgang mit diesem Thema bestehen. Zudem wird sie als Mobbingberaterin der Mobbing-Hotline Baden-Württemberg die häufigsten Fragen von Betroffenen in den Abend mit einbringen.

Beim späteren Empfang wird jeder Teilnehmer auch die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch haben.

Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Abmahnung erhalten? Jetzt richtig handeln!

In den letzten Monaten haben viele Internetanschlussinhaber Abmahnungen wegen Filesharings erhalten. Meist wurden dabei Musik- oder Filmdateien heruntergeladen und gleichzeitig diese Dateien für andere Nutzer zum Download freigegeben. Dieses zur Verfügung stellen von geschützten Musik- oder Filmdateien stellt zweifelsfrei eine Urheberrechtsverletzung dar. Die Abmahnungen werden verschickt verbunden mit der Aufforderung eine Unterlassungserklärung abzugeben und die Kostennote zu begleichen. Die Kostennote ist meist ein pauschales Angebot zwischen 450 - 1.500 Euro und soll sämtliche Kosten und Schadensersatzansprüche abgelten. Wer solche Post bekommt, muss genau überlegen, wie er vorgehen kann. Auf jeden Fall darf man die Abmahnung nicht ignorieren. Geklärt werden muss, ob man tatsächlich selbst verantwortlich ist oder nur eine Störerhaftung für andere (bspw. bei offenem W-LAN oder bei minderjährigen Kindern) in Betracht kommt.

Eine Unterlassungserklärung sollte in den meisten Fällen abgegeben werden. Allerdings oftmals nicht die beigefügte, da diese meist zu weit gefasst sind. Ob die pauschale Kostennote gerechtfertigt ist, muss jeweils im Einzelfall geprüft werden. Das Urhebergesetz sieht in einigen Fällen eine Pauschale von 100 Euro vor. Eine rechtliche Beratung für den Einzelfall ist angebracht und kann helfen Geld zu sparen.